Kleidungsfarben kombinieren: einfache Outfit-Ideen

Weißer CADRE-Body mit eckigem Ausschnitt zu einer grauen Hose

Kleidungsfarben lassen sich leichter kombinieren, wenn du mit einem konkreten Teil beginnst: einer oft getragenen Hose, deinem Lieblingstop oder einem gemusterten Kleid. Du musst dafür keinen Farbkreis auswendig lernen. Schau dir die Töne nebeneinander an und probiere die Kombination mit den Schuhen aus, die du dazu tragen möchtest.

1. Mit zwei Farben beginnen

Wähle zunächst zwei Hauptfarben. Ein weißes Oberteil und eine graue Hose ergeben eine ruhige Basis; Marineblau und Beige sind eine weitere Möglichkeit. Schwarz und Weiß bilden einen deutlicheren Kontrast. Das sind Anregungen zum Ausprobieren, keine Vorschriften für bestimmte Figuren oder Hauttöne.

Der weiße CADRE-Body mit eckigem Ausschnitt, hier zu einer grauen Hose getragen, zeigt die erste Kombination. Suche anschließend in deinem Kleiderschrank nach passenden Teilen. Schuhe und Tasche können eine Farbe wieder aufnehmen, ohne exakt denselben Ton zu haben.

2. Ton in Ton ausprobieren

Ein Ton-in-Ton-Look verbindet Abstufungen einer Farbfamilie, etwa Hellgrau und Anthrazit. Unterschiedliche Oberflächen oder Formen machen die einzelnen Teile erkennbar. Probiere eine matte neben einer satinierten Oberfläche oder ein enges Oberteil zu einer weiten Hose.

Lege die Kleidungsstücke bei Tageslicht nebeneinander. Zwei als Beige bezeichnete Teile können unterschiedliche Untertöne haben: eines wirkt rosiger, das andere gelblicher. Die Farbbezeichnung und die Bildschirmdarstellung zeigen deshalb nicht genau, wie beide zusammen aussehen.

3. Einen kleinen Farbakzent setzen

Wenn du eine kräftigere Farbe testen möchtest, beginne mit einem Accessoire oder einem Oberteil zu einer vertrauten Hose. Bordeaux und Grau, Blau und Braun oder Grün und Elfenbein sind drei Möglichkeiten.

Achte darauf, welchen Anteil jede Farbe am Outfit hat. Eine farbige Jacke verändert den Gesamteindruck stärker als eine kleine Tasche. Probiere zuerst verschiedene Kombinationen mit vorhandenen Kleidungsstücken vor dem Spiegel aus, bevor du nach einem neuen Teil suchst.

4. Eine Farbe aus dem Muster aufgreifen

Zu einem gemusterten Rock oder einer bedruckten Hose kannst du ein einfarbiges Oberteil in einem Ton des Musters wählen. Ein schwarz-beiges Muster lässt sich beispielsweise mit einer dieser Farben verbinden. Möchtest du eine dritte ergänzen, halte die Accessoires zunächst schlicht.

Vergleiche Oberteile und Bodys sowie Röcke und Hosen, indem du erst die gewünschten Farben und dann die Schnitte auswählst.

5. Das ganze Outfit anprobieren

Trage dazu die geplanten Schuhe, die Tasche und gegebenenfalls eine Jacke. Betrachte alles bei Tageslicht. Entscheidend ist, ob dir die Kombination gefällt und du sie im Alltag tragen möchtest.

Fotografiere gelungene Kombinationen, damit du sie morgens schnell wiederfindest. Wenn du mehrere Outfits mit einer kleinen Farbpalette zusammenstellen möchtest, hilft unser Ratgeber zum Aufbau einer Capsule Wardrobe weiter.

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